Irgendwo in den tiefblauen Gewässern vor der Küste Zyperns, weit unten, wo kein Sonnenlicht mehr hinkommt, zieht ein Wesen durch die See, vor dem sich antike Seefahrer fürchteten, das Fischer hoch schätzten und über das Philosophen mit echter Bewunderung schrieben. Es ist der Schwertfisch – eines der eindrucksvollsten Tiere des Ozeans und eine Art, die mit den Meeren rund um diese Insel auf ganz besondere Weise verbunden ist. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Geschichte, sondern auch die Wissenschaft.

Wie sich zeigt, liegt Zypern mitten in einem der wichtigsten Lebensräume des Schwertfischs auf der ganzen Welt.
Der Letzte seiner Art – in mehr als nur einem Sinn
Der Schwertfisch, auf Griechisch und im Zyprischen xifías (ξιφίας) genannt, gehört zu den größten und kräftigsten Raubfischen der Ozeane. Er zählt zu den sogenannten Speerfischen – großen, schnellen Jägern des offenen Meeres, die alle ein gemeinsames Merkmal haben: einen verlängerten Oberkiefer, der sich zu einem scharfen, flachen “Schwert” ausbildet. Doch innerhalb dieser Gruppe nimmt der Schwertfisch eine Sonderstellung ein. Er ist das einzige Mitglied seiner gesamten Familie, der Xiphiidae, und hat weltweit keine nahen Verwandten. Anders gesagt: Seine Familie besteht aus genau einer einzigen Art.

Seine nächsten Verwandten im Stammbaum sind Marline und Segelfische. Sie gehören zu einer eigenen Familie, den Istiophoridae, und werden gemeinsam mit dem Schwertfisch der Ordnung Istiophoriformes zugeordnet. Biologisch, anatomisch und auch in seinem Verhalten bleibt der Schwertfisch jedoch klar für sich – ein wirklich einzigartiges Tier, in dessen Körper Millionen Jahre Evolution stecken und das aussieht und funktioniert wie kein anderes Wesen im Meer.
Auf Griechisch benannt, in Latein verewigt
Der Schwertfisch ist einer der frühesten namentlich erwähnten Fische der westlichen Literatur. Die alten Griechen nannten ihn xiphias, abgeleitet von xiphos – dem Wort für Schwert. Dieser Begriff fand später Eingang in den wissenschaftlichen Namen des Tieres: Xiphias gladius. Das lateinische gladius bezeichnet das kurze Schwert der römischen Legionäre. Kurz gesagt: Dieser Fisch wurde gleich zweimal nach der bekanntesten Waffe der klassischen Welt benannt.
Aristoteles schrieb über ihn in seinen naturkundlichen Werken. Plinius der Ältere, der römische Enzyklopädist, berichtete von Schwertfischen, die bei Stürmen ihre Schwerter in Schiffsrümpfe rammten – eine Geschichte, die über Jahrhunderte von Seeleuten und Gelehrten weitergegeben wurde. Ob das wirklich so geschah, lässt sich diskutieren. Tatsächlich wurden jedoch Schwertfisch-Schnäbel in Schiffsplanken gefunden, was darauf hindeutet, dass es solche Zusammenstöße zumindest gelegentlich gab. Der Fisch galt als beinahe furchteinflößend mutig – als ein Tier, das nicht angriff, um zu fliehen, sondern um zu kämpfen.

Für die alten Griechen und später für die Byzantiner – deren Kulturraum sich über den gesamten östlichen Mittelmeerraum erstreckte und Zypern selbstverständlich mit einschloss – war der Schwertfisch nicht einfach nur Nahrung. Er war ein Lebewesen, über das man schrieb, das Neugier weckte und dem man fast schon mit Respekt begegnete. In der sizilianischen Fischereitradition wurde der Fang eines Schwertfischs beinahe in der Sprache eines Duells beschrieben: Man fing ihn nicht einfach, man trat ihm entgegen.
Die alten Griechen nannten ihn xiphias, die Römer gladius. Schwert auf Schwert – ein Fisch, der schon kämpferisch in die westliche Literatur einging.
Ein Körper für Geschwindigkeit – und für das Außergewöhnliche
Den Schwertfisch erkennt man sofort. Sein Körper ist lang, kräftig und fast zylindrisch – in der Form ein wenig wie ein Torpedo -, dazu kommen eine große halbmondförmige Schwanzflosse und eine hohe, markante Rückenflosse. Der Oberkiefer wächst zu einem langen, flachen, schwertartigen Fortsatz aus, der fast ein Drittel der gesamten Körperlänge ausmachen kann. Anders als bei seinen Verwandten unter den Speerfischen, deren Schnäbel rundlich sind, ist das “Schwert” des Schwertfischs tatsächlich flach – eher Klinge als Spitze.
- 4.5m Maximal dokumentierte Länge
- 650kg Maximal dokumentiertes Gewicht
- 80km/h Geschätzte Spitzengeschwindigkeit in kurzen Sprints
Erwachsene Tiere im Mittelmeer bleiben meist kleiner – gewöhnlich unter 230 kg -, sind aber trotzdem beeindruckende Fische. Besonders erstaunlich ist vielleicht, was der Schwertfisch beim Erwachsenwerden verliert. Junge Schwertfische haben Zähne. Sie haben Schuppen. Als ausgewachsene Tiere besitzen sie beides nicht mehr. Kein anderer Speerfisch durchläuft diesen Wandel. Es wirkt fast so, als würde sich der Fisch nach und nach auf das Wesentliche reduzieren – glatter, schlanker und mit zunehmendem Alter noch konsequenter auf perfekte Strömungslinien getrimmt.

Auch seine Färbung ist schlicht und wirkungsvoll: oben dunkel braunschwarz, nach unten hin heller und fast metallisch glänzend. Im Wasser macht ihn diese Gegenfärbung von oben wie von unten nahezu unsichtbar – ein Räuber, der auftaucht, ohne sich anzukündigen.
Wissenswertes über den xifías
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EIN WARMES GEHIRN
Schwertfische besitzen ein spezielles Wärmeorgan – umgebildet aus einem Augenmuskel -, das Gehirn und Augen bis zu 15°C wärmer hält als das umgebende Meerwasser. Dadurch sehen sie in der kalten Dunkelheit großer Tiefen deutlich besser.
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EINGEBAUTE SCHMIERUNG
2016 entdeckten Wissenschaftler eine ölproduzierende Drüse im Kopf des Schwertfischs. Das Öl tritt durch mikroskopisch kleine Poren in der Haut aus – möglicherweise verringert das den Wasserwiderstand und hilft dem Fisch, noch effizienter durch das Meer zu schneiden.
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EIN SCHWERT ZUM ZUSCHLAGEN
Das Schwert dient nicht dazu, Beute aufzuspießen. Stattdessen schlägt der Schwertfisch blitzschnell durch Fischschwärme, betäubt oder verletzt einzelne Tiere und dreht dann ab, um sie gezielt aufzunehmen. Er jagt mit kurzen Ausbrüchen erstaunlicher Wendigkeit.
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EIN EINZELGÄNGER
Anders als Thunfische oder Mahi-Mahi leben Schwertfische fast vollständig allein. Sie bilden keine Schwärme, ziehen nicht in Gruppen umher und teilen ihre Jagdgebiete nur selten friedlich. Es sind Tiere mit klarem, eigenem Kurs.
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VERTIKALER WANDERER
Tagsüber halten sich Schwertfische in Tiefen von 600 Metern oder mehr auf, nachts steigen sie zum Fressen in wärmere Oberflächengewässer auf. Ein einzelner Fisch kann an nur einem Tag mehrere hundert Meter vertikal durch den Ozean zurücklegen.
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EINE FAMILIE, EIN FISCH
Die Familie der Schwertfische, die Xiphiidae, umfasst nur eine einzige Art. Auch ausgestorbene nahe Verwandte innerhalb derselben Familienlinie sind bislang nicht bekannt. Wissenschaftlich gesehen steht er also ziemlich allein auf der Welt.
Der verborgene Ingenieur: Augen, Öle und warmes Blut
Die meisten Fische sind wechselwarm – ihre Körpertemperatur entspricht der Temperatur des Wassers um sie herum. Beim Schwertfisch ist das anders. Neben dem Auge sitzt ein außergewöhnliches Wärmeorgan, das aus umgebildeter Muskulatur besteht und besonders viele Mitochondrien enthält, also die energieerzeugenden Strukturen der Zellen. Dieses Organ erzeugt Wärme und hält Gehirn und Augen bis zu 15 Grad wärmer als das umgebende Wasser. Dieser scheinbar kleine Vorteil verändert in der Praxis alles: Forschungen haben gezeigt, dass eine warme Netzhaut visuelle Informationen viel schneller verarbeiten kann als eine kalte. So erkennt der Schwertfisch schnelle Beute mit einer Klarheit, die die eines kaltblütigen Konkurrenten um das Zehnfache übertreffen kann. Er jagt also gewissermaßen mit einem hochgerüsteten Sehsystem – in einer Umgebung, in der seine Beute nicht mithalten kann.

Dieses Wärmeorgan – in seinem Aufbau unter allen Fischen einzigartig – ist einer der Gründe, warum Wissenschaftler den Schwertfisch für einen so erfolgreichen Jäger der Tiefe halten. Tagsüber taucht er in außergewöhnliche Tiefen hinab, in Wasser, das sich dem Gefrierpunkt nähert, und seine Augen arbeiten dort weiterhin einwandfrei.
2016 wurde dann eine noch merkwürdigere Entdeckung bekannt. Wissenschaftler fanden nahe der Basis des “Schwerts” eine zuvor unbekannte ölproduzierende Drüse, die über winzige Kapillaren mit mikroskopischen Poren in der Kopfhaut verbunden ist. Wird diese Drüse erwärmt, setzt sie Öl frei, das die Vorderseite des Körpers mit einem glatten Film überzieht. Die führende Vermutung lautet, dass dadurch die Reibung im Wasser sinkt und die ohnehin außergewöhnliche Geschwindigkeit des Schwertfischs noch effizienter wird. So etwas kennt man von keinem anderen Fisch.
Der Mittelmeer-Schwertfisch gilt als eigene Population, klar getrennt von seinen Verwandten im Atlantik. Geprägt wurde er durch Jahrtausende der Isolation und durch die besonderen Bedingungen dieses abgeschlossenen Meeres. Foto: Archiv mediterraner Meeresfauna.
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Zypern im Zentrum der Welt
Für die meisten Menschen steht Zypern für Strände, Archäologie oder die Legende von Aphrodite, die aus dem Schaum des Meeres aufstieg. Meeresbiologen denken an etwas anderes: an eines der wichtigsten Laichgebiete des Schwertfischs auf dem ganzen Planeten.

Wissenschaftliche Studien haben bestätigt, dass die Gewässer zwischen Zypern und der nahe gelegenen Insel Rhodos eines von nur drei anerkannten Laichgebieten des Mittelmeer-Schwertfischs bilden. In den Sommermonaten – von Juni bis August – wandern erwachsene Tiere in die warmen, tiefen Gewässer des Levantinischen Beckens, um sich fortzupflanzen. Die wirbelnden Meeresströmungen rund um Zypern, darunter ein bestimmtes Muster rotierender Strudel, das als Rhodos-Wirbel bekannt ist, schaffen ideale Bedingungen für die Eiablage und die Entwicklung der Larven. Wassertemperatur, Tiefe und Strömung – alles kommt in dem Meer direkt nördlich und östlich der Insel zusammen.
Eines von drei Laichgebieten im Mittelmeer: Wissenschaftliche Verbreitungskarten haben im Levantinischen Meer direkt zwischen Zypern und Rhodos ein wichtiges Laichgebiet des Schwertfischs nachgewiesen – eines von nur drei solchen Fortpflanzungsräumen im gesamten Mittelmeer. Der Rhodos-Wirbel und die umliegenden Meeresströmungen schaffen in diesen Gewässern besonders günstige Bedingungen für die Fortpflanzung des Schwertfischs.
(с) Tserpes, George & Peristeraki, Panagiota & Valavanis, Vasilis. (2008). Distribution of swordfish in the eastern Mediterranean, in relation to environmental factors and the species biology. Hydrobiologia. 612. 241-250. 10.1007/s10750-008-9499-5.
Das ist keine Randnotiz in der Geschichte des Schwertfischs. Es bedeutet, dass Zypern geografisch nahe an einem der entscheidenden Grundlagenräume der gesamten Mittelmeer-Population liegt. Was in den Gewässern rund um diese Insel geschieht, beeinflusst also mit, wie die Zukunft dieser Art in diesem Meer aussehen wird.
Genetische Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass sich die Mittelmeer-Population deutlich von ihren Verwandten im Atlantik unterscheidet und zwischen beiden Gruppen nur sehr wenig Genaustausch stattfindet. Dieser Mittelmeer-Bestand hat seine ganz eigene alte Geschichte und trägt in seiner DNA noch Spuren des letzten glazialen Maximums – einer Phase drastischer Klimaveränderungen vor rund 20.000 Jahren. Die Schwertfische, die heute in zyprischen Gewässern vorkommen, stammen also tatsächlich aus einer Linie, die seit Zehntausenden von Jahren von genau diesem Meer geprägt wurde.
Xifías auf dem Teller – und ein Fisch unter Druck
In Zypern ist der Schwertfisch – wie im gesamten griechischsprachigen Raum – bis heute eine kulinarische Ikone. Auf Griechisch heißt er schlicht xifías und steht regelmäßig auf den Speisekarten der Tavernen am Meer, von Paphos bis Agia Napa – meist über Holzkohle gegrillt und mit Zitronensaft, Olivenöl und getrocknetem Oregano serviert. Das Fleisch ist fest, saftig und mild, in der Konsistenz eher mit einem guten Rindersteak zu vergleichen als mit den meisten anderen Fischen. Marinaden nimmt es wunderbar auf. Auf dem Grill bleibt es stabil. Wenn man ehrlich ist, gehört der Schwertfisch zu den besten Speisefischen des Mittelmeers.
Zyprische Fischer aus Paphos, Limassol und Kap Greko haben den Schwertfisch seit Langem mit Langleinen befischt – langen Reihen beköderter Haken, die nachts in der Tiefe ausgelegt werden. Auch im Sportfischen ist die Art begehrt, besonders an der Nordküste, wo die Bedingungen den Fischen in den Sommermonaten entgegenkommen. Einen Schwertfisch an die Leine zu bekommen, gilt als echte Leistung. Die Tiere kämpfen mit enormer Kraft, und bis eines ans Boot gebracht ist, kann es viel Zeit und Mühe kosten.
Eine Art im Rückgang: Die Internationale Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) stuft den Mittelmeer-Bestand des Schwertfischs als überfischt ein. Seit den 1990er Jahren besteht ein wachsender Teil der Fänge aus Jungfischen – ein Zeichen dafür, dass sich die Population nicht schnell genug selbst erneuert. 2016 wurde ein 15-jähriger Wiederaufbauplan eingeführt, mit Fangbegrenzungen, Mindestgrößen und einer geschlossenen Fischereisaison. Stand 2020 lag die Biomasse des Laicherbestands noch immer rund 30% unter einem nachhaltigen Niveau. Gerade weil der Schwertfisch in zyprischen Gewässern eine wichtige Fortpflanzungsart ist, ist ein lokales Bewusstsein für diese Lage besonders wichtig.
Wo Sie ihm selbst begegnen können
Einen Schwertfisch in freier Wildbahn zu sehen, ist überall auf der Welt etwas Besonderes. In Zypern sind die Chancen vom Boot aus am größten, weit draußen auf See, in den Sommermonaten, wenn die Fische in den Gewässern der Levante unterwegs sind. Hochsee-Angelausflüge ab Paphos, Limassol, Kap Greko und Latchi bieten die besten Möglichkeiten – sowohl für alle, die selbst angeln möchten, als auch für jene, die einfach nur dort draußen auf dem Wasser sein wollen, wo Schwertfische leben.
PRAKTISCHER LEITFADEN ZUR BEGEGNUNG MIT DEM SCHWERTFISCH IN ZYPERN
- BESTE SAISON Juni bis August (Höhepunkt der Laichwanderung); auch noch im Herbst anzutreffen
- DIE BESTEN ORTE Paphos, Limassol, Kap Greko (Agia Napa), Latchi – überall gibt es Offshore-Charterboote
- AUF DEM TELLER Fragen Sie in jeder Fisch-Taverne an der Küste nach xifías – besonders die Restaurants im Hafen von Paphos sind oft sehr gut mit frischem Fang versorgt
- ANGELGENEHMIGUNGEN Für das Meeresangeln in Zypern erforderlich; erhältlich beim Department of Fisheries and Marine Research (DFMR), Tel.: +357 22 807 807
- WAS SIE ERWARTET Ein Erlebnis auf offener See in tiefem, intensiv blauem Wasser – mit dem Gefühl, weit von der Küste entfernt zu sein in einem Meer, das schon alt war, als Homer darüber schrieb
- VERANTWORTUNGSVOLLE WAHL Wenn Sie in einer Taverne bestellen, fragen Sie nach der Herkunft – lokal gefangener, saisonaler Schwertfisch ist besser als importierte Ware aus stark befischten Beständen
- Wer nicht hinaus aufs Meer kann, erlebt bei einem gegrillten xifías in einer zyprischen Fisch-Taverne trotzdem eine eigene Form der Begegnung – eine Verbindung zum Tier, zum Meer und zu einer kulinarischen Tradition, die bis zu den alten Griechen zurückreicht, die diesem außergewöhnlichen Fisch seinen Namen gaben und ihn genau an diesen Küsten mit großer Begeisterung aßen.
Der Schwertfisch ist eines jener seltenen Lebewesen, die zugleich uralt und völlig gegenwärtig wirken. Seit zweieinhalbtausend Jahren wird über ihn geschrieben, in zyprischen Küchen wird er so lange zubereitet, wie Menschen auf dieser Insel leben, und Wissenschaftler entdecken in seiner Biologie noch immer neue erstaunliche Eigenschaften. Gleichzeitig ist er heute eine Art, die unsere Aufmerksamkeit braucht – ein Fisch, dessen Zukunft auch in den Gewässern rund um Zypern mitentschieden wird. Den Schwertfisch zu kennen heißt, etwas Wichtiges über dieses Meer zu verstehen: dass seine Schönheit nicht nur an der Oberfläche liegt und dass die Lebewesen darin untrennbar mit der Geschichte, der Kultur und der Identität dieser bemerkenswerten Insel verbunden sind.