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Mittelmeer-Muräne – Muraena helena 

Unter dem kristallklaren Wasser Zyperns, tief im dunklen Inneren einer Felsspalte, beobachtet ein Paar bernsteinfarbener Augen die Welt mit uralter, gelassener Geduld. Auf den ersten Blick wirkt das Tier halb Fisch, halb Schlange – und ist doch etwas ganz Eigenes.

Mittelmeer-Muräne am Meeresboden © frahome iNaturalist 

Die Mittelmeer-Muräne lebt seit Millionen von Jahren in diesen Gewässern. Wer weiß, wo er suchen muss, kann sie noch heute zwischen den Felsen entdecken, die Zyperns schönste Küsten säumen.

Ein Fisch, der gar nicht wie ein Fisch aussieht 

Die Mittelmeer-Muräne, wissenschaftlich Muraena helena genannt und auf Griechisch σμέρνα (smerna), ist ein großer, kräftiger Räuber, der auf felsigen Meeresböden im östlichen Atlantik und im gesamten Mittelmeer vorkommt. Trotz ihres schlangenartigen, windenden Körpers ist sie ganz eindeutig ein Fisch – nur eben ein hoch spezialisierter, bei dem vieles fehlt, was wir normalerweise mit einem Fisch verbinden. Keine Schuppen, keine Brustflossen, kein stromlinienförmiger Körper für schnelle Jagden im freien Wasser. Stattdessen ist sie ein perfekter Spezialist für den Hinterhalt: gemacht dafür, sich durch enge Spalten zu zwängen, stundenlang reglos zu warten und blitzschnell zuzupacken, sobald Beute in Reichweite kommt.

Sie gehört zur Familie der Muraenidae - einer Gruppe von rund 200 Arten, die in tropischen und gemäßigten Meeren auf der ganzen Welt leben. In europäischen Gewässern ist die Mittelmeer-Muräne das bekannteste und am besten erforschte Mitglied dieser Familie. Rund um Zypern ist sie außerdem die einzige Muräne, der Taucher und Fischer regelmäßig begegnen.

Nach einer Göttin benannt, von Kaisern geschätzt 

Im Namen Muraena helena steckt erstaunlich viel Geschichte. Der Gattungsname Muraena geht direkt auf das lateinische Wort für Muräne zurück, das wiederum aus dem Altgriechischen μύραινα (myraena) übernommen wurde. Der Artname helena wird meist mit Helena von Troja verbunden – jener sagenhaften Schönheit der griechischen Welt, deren Name bis heute für zeitlosen Reiz steht. Ob Linné dabei an die faszinierende, wellenartige Bewegung der Muräne dachte oder einfach einen klassischen Bezug setzen wollte, lässt sich nicht sicher sagen. Passend ist diese Verbindung zur antiken Welt auf jeden Fall.

© Tom Smith iNaturalist / CC BY-NC© iNaturalist / CC BY-NC 

Die Römer waren von Muränen regelrecht besessen. Wohlhabende Adlige ließen entlang der Mittelmeerküste aufwendige steinerne Becken anlegen – sogenannte piscinae - in denen sie Muränen sowohl als lebenden Schmuck als auch als luxuriöse Speise hielten. Manche römische Aristokraten sollen einzelne Tiere so geschätzt haben, dass sie ihnen Ohrringe mit Edelsteinen anlegten und ihnen beibrachten, auf Zuruf an die Oberfläche zu kommen. Von dem Feinschmecker Gaius Asinius Pollio heißt es sogar, er habe um eine geliebte Muräne offener geweint als um manche menschlichen Verluste. Ob die Geschichte nun ganz stimmt oder später ausgeschmückt wurde – sie zeigt etwas Wichtiges: Dieses Tier hat schon immer starke Gefühle ausgelöst.

“Die Römer bauten an der Küste eigene Becken nur für Muränen – schmückten ihre Lieblinge mit goldenen Ohrringen und fütterten sie aus der Hand. Seit zweitausend Jahren bewegt sich dieses Tier irgendwo zwischen Furcht und Faszination.” 

Auf Zypern, mit seiner felsigen Küste und dem warmen, klaren Wasser fast idealer Muränen-Lebensraum, dürfte der Fisch seit jeher bekannt gewesen sein. Schon die ersten neolithischen Siedler, die vor mehr als zehntausend Jahren auf die Insel kamen, werden ihn gekannt haben. Die antiken Hafenstädte Kition (das heutige Larnaka), Amathous und Paphos lagen alle an felsigen Ufern, an denen Muränen bis heute leben. Entsprechend tauchte das Tier sicher regelmäßig auf Fischmärkten und in Kochtöpfen auf – und wahrscheinlich auch in lokalen Erzählungen und Mythen.

Windungen, Zähne und ein geheimes zweites Gebiss 

  • 1,5 m MAXIMALE LÄNGE 
  • 15 kg MAXIMALES GEWICHT 
  • 800 m TIEFENBEREICH 
  • 12-15 Jahre LEBENSDAUER 

Auf den ersten Blick wirkt die Mittelmeer-Muräne fast verblüffend schlicht: ein langer, kräftiger, muskulöser Körper, an beiden Enden verjüngt, mit glatter, schuppenloser Haut, die von einer glitschigen Schleimschicht bedeckt ist. Die Färbung variiert von Tier zu Tier, meist jedoch in dunklem bräunlichem Grau mit blass gelblichen Flecken und Sprenkeln. Das Muster ist weder richtig leopardartig noch netzförmig, sondern irgendwo dazwischen – und genau deshalb verschmilzt die Muräne auf sonnenbeschienenen, von Seepocken bedeckten Felsen fast vollständig mit ihrem Hintergrund.

Die Rückenflosse zieht sich über den ganzen Rücken und läuft um den Schwanz herum weiter, wo sie in die Afterflosse übergeht und ein einziges langes Band bildet. Brustflossen gibt es gar nicht – also keinerlei “Arme”. Fortbewegt wird der Körper allein durch geschmeidige, wellenartige Muskelbewegungen, die fast hypnotisch wirken. Die Kiemenöffnung ist auf jeder Kopfseite nur noch ein kleines rundes Loch – ein einfacher Ausgang für das Wasser, nachdem es über die Kiemen geströmt ist.

© josepvilanova iNaturalist / CC BY-NC

Und dann ist da noch das Maul. Es steht fast immer leicht offen und zeigt zwei Reihen langer, gebogener, nadelspitzer Zähne, die etwas nach hinten geneigt sind. Hat die Muräne Beute einmal gepackt, kommt diese nur schwer wieder los. Gerade dieser dauerhaft geöffnete Ausdruck wirkt auf viele Menschen beunruhigend. Mit Aggression hat das aber nichts zu tun. Die Muräne atmet einfach so: Sie muss aktiv Wasser über die Kiemen pumpen, und das leicht geöffnete Maul gehört dazu.

Das eigentlich Erstaunliche liegt jedoch weiter innen verborgen: ein zweites, voll funktionsfähiges Kieferpaar – der Pharyngealkiefer - weiter hinten im Rachen. Wenn die Muräne zubeißt, halten die äußeren Kiefer die Beute fest. Dann schnellt der innere Kiefer nach vorn, packt mit seinen eigenen Zähnen zu und zieht die Beute weiter in Richtung Magen. Ähnliche Strukturen gibt es zwar auch bei anderen Fischen, doch die Muräne nutzt sie auf ganz besondere Weise – sie ist das einzige bekannte Tier, das mit einem zweiten Kiefer Beute aktiv nach innen zieht. Wissenschaftler beschrieben diesen Mechanismus 2007 mithilfe von Hochgeschwindigkeits-Röntgenaufnahmen, und die Entdeckung sorgte schnell weltweit für Aufsehen. Wer in zyprischen Gewässern beim Tauchen oder Schnorcheln einmal eine Muräne beobachtet, die mit seltsamen ruckartigen Bewegungen an etwas zerrt, weiß nun, warum.

Bemerkenswert – und oft übersehen 

  • Der zweite Kiefer machte Schlagzeilen. Der Pharyngealkiefer von Muraena helena wurde von Wissenschaftlern mit dem Wesen aus den Alien-Filmen verglichen – ein verborgener Kiefer, der unabhängig nach vorn schießt. 2007 wurde er offiziell in der Zeitschrift Nature beschrieben und gilt bis heute als einer der eindrucksvollsten je gefilmten Fressmechanismen der Natur. 
  • Sie ist der einzige bekannte Fisch, der einen Pharyngealkiefer zum Vorwärtspacken von Beute nutzt. Andere Fische besitzen ebenfalls Pharyngealkiefer, verwenden sie aber zum Zermahlen der Nahrung. Die Muräne setzt ihren aktiv zum Zuschnappen und Greifen ein. 
  • Muränen gehen zum Zahnarzt. Nach dem Fressen sucht eine Muräne oft eine “Putzstation” auf – einen Ort im Riff, an dem kleine Putzergarnelen in das offene Maul hineingehen und Parasiten sowie Nahrungsreste zwischen den Zähnen entfernen. Währenddessen bleibt die Muräne vollkommen still. 
  • Sie jagt gemeinsam mit Zackenbarschen. Im Mittelmeer und auch anderswo wurde beobachtet, dass Muränen zusammen mit großen Zackenbarschen (Epinephelus sp.) auf Jagd gehen. Der Zackenbarsch treibt Fische in Felsspalten, und die Muräne kann ihnen mit ihrem biegsamen Körper hinein folgen. Keine der beiden Arten frisst die andere. Das ist eines der wenigen dokumentierten Beispiele für kooperative Jagd zwischen verschiedenen Fischarten. 
  • Weibchen sind deutlich häufiger als Männchen. In wissenschaftlichen Proben aus der Adria überwogen die Weibchen die Männchen fast im Verhältnis drei zu eins. Man geht allerdings davon aus, dass das eher mit einer Trennung der Geschlechter nach Tiefe zu tun hat als mit einer echten biologischen Schieflage – Männchen halten sich offenbar lieber in tieferen, schwerer zu beprobenden Gewässern auf. 
  • Ihre Haut kann leichte Beschwerden verursachen. Die Schleimschicht von Muraena helena ist leicht giftig. Ein Biss, der sich entzündet – oder Kontakt zwischen Muränenblut und einer offenen Wunde – kann eine Reaktion auslösen. Am besten begegnet man einer Muräne mit demselben ruhigen Respekt wie jedem wilden Räuber dieser Größe. 

Ein Leben im Dunkeln: Ökologie und Verhalten 

Die Mittelmeer-Muräne ist vor allem ein Tier der Felsen und Schatten. Tagsüber zieht sie sich vollständig in Spalten, Höhlen und Zwischenräume zwischen großen Steinen zurück – manchmal schaut nur der Kopf heraus, während sie mit ihrem eher schwachen, aber ausreichenden Sehvermögen langsam das Wasser absucht. Entscheidend ist für sie jedoch nicht das Sehen, sondern der Geruch. Die röhrenförmigen hinteren Nasenöffnungen auf der Schnauze sind besonders empfindlich, und wenn die Muräne nachts ihren Unterschlupf zum Jagen verlässt, orientiert sie sich fast vollständig über den Geruchssinn.

Typische Ruheposition am Tag Aus einem Felsversteck hervorkommend © francescochiaromonte iNaturalist 

Untersuchungen des Mageninhalts aus Tunesien und Kroatien zeigen, dass ihre Nahrung ganz überwiegend aus Fischen besteht – besonders aus Meerbrassen (Diplodus spp.) und Sägebarschen (Serranus spp.), die auch in den Küstengewässern Zyperns häufig vorkommen. Kopffüßer – also Oktopusse, Sepien und Kalmare – sowie Krebstiere machen einen kleineren, aber konstanten Teil der Nahrung aus. In Berechnungen ihrer Stellung im Nahrungsnetz kommt die Art auf eine trophische Stufe von etwa 4,27 und gehört damit klar zu den Spitzenräubern der felsigen Riffgemeinschaft.

Die Fortpflanzung von Muraena helena gehört zu den am wenigsten beobachteten Teilen ihrer Biologie. Ausgewachsene Tiere scheinen im Sommer ihre Küstenreviere zu verlassen und in deutlich tiefere Gewässer abzuwandern – in manchen Regionen möglicherweise in Tiefen von mehr als 600 Metern -, um dort zu laichen. Die Weibchen bilden große orangefarbene Eier, die ins freie Wasser abgegeben werden. Daraus schlüpfen durchsichtige, blattförmige Larven, die Leptocephalus genannt werden und bis zu einem Jahr oder länger im Plankton treiben, bevor sie sich als Jungtiere am Meeresboden niederlassen. Nach Untersuchungen der Keimdrüsen fällt der Höhepunkt der Laichzeit offenbar in den Juli und August – also mitten in die zyprische Sommer-Hauptsaison, wenn oben an der Oberfläche Badegäste und Schnorchler unterwegs sind, ohne zu ahnen, dass tief darunter in der Dunkelheit diese uralte Fortpflanzung stattfindet.

Das Wachstum verläuft langsam und gleichmäßig. Studien, die Wachstumsringe in den Gehörsteinen (Otolithen) auswerteten, zeigen, dass eine typische Mittelmeer-Muräne bei einer Länge von etwa 75 bis 79 Zentimetern geschlechtsreif wird – was ungefähr sechs bis acht Jahre dauert. Die ältesten in der Fachliteratur erfassten Tiere waren zwölf Jahre alt, theoretische Berechnungen deuten aber darauf hin, dass die Art unter idealen Bedingungen 35 Jahre oder noch älter werden könnte.

Zwischen Furcht und Faszination: Die Muräne heute 

Die Mittelmeer-Muräne nimmt im heutigen Leben Zyperns einen interessanten und leicht unbequemen Platz ein. Bekannt ist sie durchaus – fast jeder Fischer auf der Insel hat entweder selbst einmal versehentlich eine an der Leine gehabt oder kennt jemanden, dem das passiert ist. Gleichzeitig bleibt sie für die breite Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar, weil sie unter der Wasseroberfläche verborgen lebt und vor allem nachts aktiv ist.

Unter lokalen Fischern gilt die Muräne eher als lästig: Sie stiehlt Köder, verheddert sich in Netzen und kann beim falschen Anfassen schmerzhaft zubeißen. Da ihr wirtschaftlicher Wert gering ist, wird sie kaum gezielt gefangen. Wenn sie als Beifang ins Netz geht, wird sie meist eher weggeworfen als verkauft. In manchen Küstendörfern Zyperns gibt es noch ältere Traditionen, Muräne zu essen – gebacken oder als Eintopf, und ihr festes, aromatisches Fleisch gilt in Teilen Griechenlands als Delikatesse -, doch heute ist das selten geworden.

Charakteristische röhrenförmige Nasenöffnungen. Der Ruderfußkrebs auf dem Auge ist ein Fall für die Putzstation © luismartinezartola iNaturalist 

Für die wachsende Gemeinschaft von Tauchern und Unterwasserfotografen auf Zypern ist die Muräne etwas ganz anderes: eine besondere Sichtung, ein faszinierendes Motiv und ein Zeichen dafür, dass ein Riff gesund und wenig gestört ist. Eine große Muräne an einem Tauchplatz gilt meist als gutes Zeichen – in verschmutzten oder geschädigten Lebensräumen kommen diese Tiere nicht gut zurecht. So ist die Muräne still und ohne großes Aufheben zu einer inoffiziellen Botschafterin für die Gesundheit der zyprischen Küstengewässer geworden.

Ökologisch spielt sie eine wichtige Rolle. Als Spitzenräuber in der benthischen Lebensgemeinschaft felsiger Küsten reguliert die Muräne die Bestände kleinerer Fische und wirbelloser Tiere. Verschwindet sie – oder nimmt ihr Bestand stark ab -, verändert sich das Riff auf eine Weise, die sich nur schwer rückgängig machen lässt. Meeresbiologen lernen diese Zusammenhänge noch immer an Riffsystemen weltweit, und auch Zyperns Küstenökologie ist davon nicht ausgenommen.

Wo man Muränen in Zyperns Gewässern findet 

  • Wo: Die Mittelmeer-Muräne lebt in felsigen Riffhabitaten rund um die gesamte Küste Zyperns, am zuverlässigsten sieht man sie jedoch an bekannten Tauchplätzen. Die Gewässer bei Akrotiri, das Meeresschutzgebiet Kap Greko sowie die felsigen Untiefen vor Latchi und Polis an der Nordwestküste gelten alle als gute Orte für Muränenbeobachtungen. Auch die berühmten Wracks Zyperns – vor allem die Zenobia vor Larnaka – ziehen große Muränen an, die sich in den Kammern und Gängen des Wracks verstecken. 
  • Wann: Muränen kann man das ganze Jahr über antreffen. Bei Tauchgängen und Schnorchelausflügen am Tag werden im Sommer regelmäßig Tiere gesichtet, die in flachen Felsspalten ruhen. Besonders lohnend sind Nachttauchgänge zwischen Mai und Oktober – dann ist die Muräne aktiv auf Jagd und oft vollständig zu sehen, wenn sie über offenen felsigen Grund auf Beutesuche zieht. 
  • So schnorchelt oder taucht man verantwortungsvoll: Eine Muräne, die ruhig in ihrer Höhle liegt, ist keine Gefahr. Oft lässt sie sich lange und aus der Nähe beobachten, solange man nicht versucht, sie zu berühren oder ihr den Fluchtweg zu versperren. Niemals eine fressende Muräne ansteuern, niemals blind in Felsspalten greifen und niemals versuchen, ein Tier anzufassen. Muränenbisse hinterlassen unregelmäßige Wunden, die schlecht heilen und sich leicht entzünden können. Mit etwas Abstand ist die Begegnung nicht nur sicherer, sondern meist auch eindrucksvoller. 
  • Ausrüstungstipp: Eine kleine Taschenlampe oder Tauchlampe zeigt selbst tagsüber Muränen in Felsspalten, die man sonst völlig übersehen würde. Das bernsteinfarbene Aufleuchten ihrer Augen im Lichtstrahl ist einer dieser Unterwassermomente, die man nicht vergisst. 

Die Mittelmeer-Muräne gehört schon länger zur Geschichte dieses Meeres – und ganz besonders zu der Zyperns – als es menschliche Aufzeichnungen gibt. Sie war schon da, als die ersten Siedler ankamen, als der große Kupferhandel der Bronzezeit die Insel berühmt machte und als Aphrodite ganz in der Nähe aus den Wellen stieg. Noch immer lebt sie in denselben Felsen, in deren Wasser römische Adlige einst ihre Hände tauchten, um ihre geschmückten Lieblinge zu füttern. Dieses Tier verlangt nichts von uns außer der Klugheit, es in Ruhe zu lassen, und der Demut, anzuerkennen, dass das Meer seine eigenen Baumeister hat – und die Muräne gehört zu den ältesten unter ihnen.

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